Matthias Unruh 
24.April26  19 Uhr Premiere 

Schauspieler,  Musiker, Künstler.....




 
        !FREIHEIT?
 
Die Weimarer Klassik
Ein Theatererlebnis mit den berühmtesten Szenen, Balladen und Gedichten
aus Werken von Goethe, Schiller & Co
 
(1790 – 1805)
INFO:
Die Schauspielgesellschaft „Keine Angst vor Klassik“ des BIM gründete sich mit 
Unterstützung durch die Förderung der Möhrle Stiftung im März 2025 und begab 
sich von nun an auf die Reise in die Weimarer Klassik.
In dieser überaus bedeutenden literarisch-philosophischen Epoche mischen sich die 
Motive der Aufklärung, Sturm und Drang und der Romantik. Die Elite der deutschen 
Dichter und Denker prägten diese Zeit unter dem Eindruck der blutigen französischen
Revolution mit tausenden Hinrichtungen, schließlich deren Scheitern und der 
wachsenden Kriegsangst vor dem aufkommenden machtbewussten Napoleon. Es 
drohten Unsicherheit, Kriege, Verheerungen und Tod. 
Anstatt sich nun der beginnenden Depression hinzugeben, entschlossen sich die 
Gründerväter der Weimarer Klassik am Weimarer Hof von Herzogin Anna Amalia 
der Verunsicherung und steigender Furcht entgegen zu wirken.
Wieland, Herder, Goethe und Schiller luden die Eliten des Landes ein sich an 
humanistischen Betrachtungen der Welt mit Gedichten, Balladen, Essays, Dramen 
und literarischen Beiträge zu beteiligen. 
Schiller vertritt die Ansicht, dass, wenn sich die Menschen auf die in der (antiken) 
Philosophie und Geschichte vorhandenen Ideale besinnen, dies automatisch einen 
Wandel der Gesellschaft mit sich bringe:
„.... je mehr das beschränkte Interesse der Gegenwart die Gemüter in Spannung
setzt, einengt und unterjocht …, desto größer wird das Bedürfnis sie wieder in 
Freiheit zu versetzen.“ 
Diesem Leitsatz fühlen wir uns tief verpflichtet und lassen an diesem Theaterabend 
vor allem die großen dramatischen Figuren aus den Werken Goethes und Schillers 
sprechen!
Matthias Unruh


Mit freundlicher Unterstützung der Peter Möhrle Stiftung
 



Matthias Unruh
...... seit 1982 auf deutschen Bühnen unterwegs:

Thalia Theater
Staatstheater Kassel
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Theater Kiel
Schleswig-Holsteinisches Landestheater
Theater Itzehoe
Stadttheater Bremerhaven
Staatstheater Schwerin
Theater Osnabrück
Komödie Hamburg

z.Zt. laufende Produktionen:

2021 - 2025
"Schuhe, Taschen, Männer"     Berliner Komödie
                                                        Komödie Hamburg
                                                        Winterhuder Fährhaus
                                                        Komödie im bayrischen Hof



Poetisches...

....eine kleine Auswahl ....
meiner Geschichten und Gedichten.....
....für einen Augenblick!   ; - ))

Herz und Herz
Ein Herz und ein anderes Herz trafen sich und verliebten sich ineinander. Da sagte das eine Herz zum anderen Herzen: „Du mein Herz, bleib bei mir!“ Das andere Herz liebte das Herz so sehr, dass es sehr gerne bei dem Herz blieb und sie beschlossen fortan das Leben gemeinsam zu gestalten.
Die erste Zeit war wunderbar und die beiden Herzen erlebten viele innige, zärtliche und wunderschöne Momente. Doch dann begann das eine Herz sich über das andere Herz zu ärgern, weil es nicht so funktionierte, wie es das Herz gern gehabt hätte. Das spürte das andere Herz und wurde immer trauriger und verzweifelter, denn es liebte das Herz sehr und konnte nicht verstehen, warum sich das Herz immer mehr entfernte.
Eines Tages nun sagte das eine Herz zum anderen Herz: „Geh und verlasse mein Haus. Ich will Dich nicht mehr.“ Da hörte das andere Herz auf zu schlagen und zerbrach in viele Stücke.
Seitdem ist das andere Herz auf der Suche nach den vielen Stücken um sie wieder zusammenzufügen, damit es eines Tages wieder in neuem Glanze schlagen kann.



In Liebe
Das andere Herz                                     M.U.

Engel

Warum sind die Engel so traurig bloß
und lassen so müd ihre Flügel hängen?
Sind erschüttert über das menschliche Los
und wollen uns zu mehr Demut drängen.
Doch schier verzweifelt scheint dieses Bemüh ‘n,
ist der Mensch doch viel zu eitel, kühn.

Drum lasse leuchten dein eigenes Licht,
damit es erhelle des Engels traurig Gesicht.
Manchmal da ist mir als müsste ich weinen.
doch keine Träne das Auge füllen kann,
dabei wär´s doch so einfach sollte man meinen
und brächte Erleichterung dann.

Erst des Engels sanfthauchiger Flügelschlag
die kalten Dämme zu brechen vermag.
Nun erst löst sich die Tränenflut
und durch mein ganzes Wesen strömt neuer Mut

                                                                                       M.U.

Matthias Unruh

SCHAUSPIELER